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06.01.2023 - Freising

Ein friedliches Feuerwerk zu Neujahr in St. Georg

Die letzten hundert Besucher mussten mit einem Stehplatz vorlieb nehmen beim Neujahrskonzert in der Georgskirche


Freising - Gerade noch etwas übermüdet von der langen Silvesternacht, wurden am Nachmittag des Neujahrstages mehr als 600 Besucher mit Pauken und Trompeten, sowie den himmlischen Klängen der Harfe und Sängerinnen und Sänger von über 100 Musizierenden geweckt und in eine Welt voller Jubel, Wärme und Licht geführt.

Auf dem Programm stand die Cäcilienmesse des französischen Komponisten Charles Gounod.

Beginnend mit dem Kyrie, stellte sich die neu geformte Chorgemeinschaft St. Georg vor. Bestehend aus verschiedenen Ensembles, wie dem Palestrinachor, dem Mozartchor, dem Max Eham Ensemble, dem Theo Brand Ensemble und den Jugendensembles platzierte sich der Chor an verschiedenen Orten im Kirchenraum, von der Apsis bis zur Empore. Diese akustische Schwierigkeit meisterten die Sängerinnen und Sänger unter ihrer bewährten Leitung Angelika Sutor mit Bravour, und die Zuhörer genossen einen ganz besonderen Stereoeffekt.

Für das erste Mal "Gänsehaut" war im zweiten Teil der Messe gesorgt, als nach der melodiösen Einleitung durch das Solo des Hornisten Manfred Giosele die junge Sopranistin Miriam Fußeder das Gloria intonierte. Engelsgleich, begleitet von einem zarten Streicherklang und einem summenden Chor, entführte sie das Publikum in himmlische Sphären, von denen man sich nicht wieder lösen wollte.

Es folgte ein kraftvolles, majestätisches "Laudamus te" des Chors, in dem zum ersten Mal die Blechbläser in ihrer vollen Klangfülle in Erscheinung traten, um den allmächtigen Gott zu preisen. Dagegen flehte der junge Bariton Luis Weidlich im "Domine fili" mit seiner weichen, warmen Stimme den Sohn Gottes um Gnade an. Begleitet wurde er dabei von der jungen Oboistin Charlotte v. Urff.
Im Credo übernahmen die Bläser die Führung und legten in triumphaler Manier zusammen mit dem meist unisono geführten Chor ihr Glaubensbekenntnis ab. Bis dann im "Et in carnatus est" die drei Solisten im Wechselspiel mit dem Chor innig und sanft das Weihnachtsgeschehen, die Geburt des Gottessohnes verkündeten.

Das Sanctus entführte die Zuhörenden erneut in überirdische Sphären, als erst die Flötistin Eva Lesser und dann der junge Tenor Eric Ngoko weich und einfühlsam die himmlische Melodie erklingen ließen.

In höchster Konzentration waren die 45 Orchestermusizierenden, überwiegend junge Talente aus Freising, unterstützt durch Profimusiker, und der 65 Personen zählende Chor aus allen Altersgruppen, darauf bedacht, mit dem tief religiösen Werk des romantischen Komponisten die Herzen der Zuhörer zu berühren und von der Allmacht eines unendlich liebenden Gottes zu singen. Angelika Sutor war in Hochform und schaffte es mit großer Freude und Leichtigkeit, die große Zahl der Musizierenden zusammenzuhalten. Bei aller Konzentration auf das Geschehen in der Apsis gelang es ihr immer wieder, mit engagiertem Dirigat und aufmunternden Blicken zurück auch die starken Sängerinnen und Sänger auf der rückwärtigen Empore zu motivieren.

Belohnt wurden die hervorragenden Musikerinnen und Musiker mit einem lang Anhaltenden Applaus und mit vielen Melodien die noch tagelang in einem erfüllten Herzen nachklingen.

Und allen, die im Publikum saßen oder selbst musiziert haben, werden die Worte des bei der Uraufführung der Messe im Jahre 1855 anwesenden Komponisten Camille Saint-Saëns unterschreiben:

„Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war ... glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus ... zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt.“
von links nach rechts: Angelika Sutor, Miriam Fußeder, Eric Ngoko, Luis Weidlich (Foto: Haslbeck)

Quelle: Birgit Flegler (Vorsitzende des Pfarrgemeinderats St. Georg)

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